Naturinfozentrum Hungerberg „Casa Mellifera“

Quelle: Hochschule für Technik Stuttgart, 2012
Bienen, Lößlehm, Wechselkröte, der Grünzug Ludwigsburg Neckar und die Eisspeichertechnik.
Das sind einige der Themen eines abwechslungsreichen Bildungsangebots für Jung und Alt, die sich direkt aus der Umgebung des künftigen Naturinfozentrums erschließen werden.

Durch die Kooperation des Bienenzüchtervereins mit der Stadt Ludwigsburg, der Hochschule für Technik Stuttgart und der Ludwigsburger Energieagentur wurde der geplante Lehrbienenstand für Imkerinnen und Imker mit einem multifunktionalen Nutzungskonzept erweitert und für weitere Partner der Umweltbildung geöffnet. Das Nutzungskonzept beinhaltet:

  • einen Lehrbienenstand für die Schulung der Neuimkerinnen und -imker,
  • eine Informationsplattform für die Grüne Nachbarschaft und den Grünzug Neckar,
  • eine außerschulische Umweltbildungsstätte mitten in der Stadt in natürlicher Umgebung.

Einzigartig ist die Architektur mit der natürlichen Stampflehmbauweise und dem ökologischen Energiekonzept nach dem Entwurf der Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik in Stuttgart: Mit ca. 60 cm mächtigen Wänden aus gestampftem Lößlehm aus der direkten Umgebung und einem Gründach wird das Bauwerk selbst zum Biotop.

Erstmals in Ludwigsburg wird Dank der Förderung der innovativen Energietechnik durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Kooperation mit der Ludwigsburger Energieagentur die Eisspeichertechnologie mit einem unterirdischen Wasserspeicher, einer Wärmepumpe und Luftröhrenkollektoren angewandt.

Das Bauprojekt wird bislang finanziell unterstützt durch: den Verband Region Stuttgart, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, die Bürgerstiftung Ludwigsburg, die Kreissparkasse Ludwigsburg, dem Nabu Ludwigsburg, dem Deutschen Naturkundeverein DNV, das EU-Programm Life+ und die Grüne Nachbarschaft.

Fleißig wie die Bienen…

Bereits der Bau selbst mit Beginn nach Ostern 2012 ist eine öffentliche Angelegenheit: Denn viele Arbeiten werden in Eigenleistung erstellt. Ab der 18. Kalenderwoche werden rund 20 Studentinnen und Studenten jeden Tag über drei Wochen hinweg ihre Planung in die Praxis umsetzen und die Stampflehmwände Zentimeter um Zentimeter „hochstampfen“. Danach folgen die Holz- und Dacharbeiten, Elektrik u.s.w.

Hier braucht es noch weitere tatkräftige Bauhelferinnen und -helfer!
Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Alle die mithelfen wollen, sind willkommen! Interessierte Gruppen, Vereine, Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, an diesem spannenden Projekt teilzuhaben und mitzuarbeiten.
Auch Hobby-Köche sind gefragt!

Arbeiten macht hungrig! Deshalb ist es selbstverständlich, dass es nach der Arbeit ein ausgiebiges Vesper oder gar ein warmes Essen gibt z.B. aus dem Feuertopf oder vom Grill oder auf dem Gasherd zubereitet. Auch hier wird Unterstützung gebraucht. Wer gerne kocht, bäckt oder einfach mithelfen will, ist eingeladen, den Bautrupp zu versorgen, womöglich sogar kulinarisch zu verwöhnen.
Haben Sie Interesse, an diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken, dann melden sich bitte per E-Mail oder Telefon beim Agendabüro! 

Ansprechpartner
Richard Seiz
Bezirksbienenzüchterverein Ludwigsburg I
Tel: 07141 /640023
E-Mail: richard.seiz(at)t-online.de

Günter Schlecht
Fachbereich Tiefbau und Grünflächen
Tel: 07141 /910-2749
E-Mail: g.schlecht(at)ludwigsburg.de

Susanne Schreiner
Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement
Agendabüro und Umweltprojekte
Tel: 07141 /910-2027
E-Mail: s.schreiner@ludwigsburg.de

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