Standbegehung beim Imkerpaten Emil Wiedenhöft am 25.05.2013

Das ist schon etwas Besonderes, wenn sich Vereinsmitglieder bereit finden, die Bienen im Schulgarten aufzustellen. Bemerkenswert ist auch, wenn sie sich bereit finden, sich in das Biologieprojekt der Schule einbinden zu lassen.
Emil macht das alles mit Hingabe, Sorgfalt und einem großen Imkerherzen. Wie er das so macht, dazu hat er die Mitglieder des Vereins eingeladen. Gestützt mit kleinen Einlagen in Form von Kaffe, Kuchen und anderem Essbarem und Trinkbarem wollte er seine Arbeitsweise im Schulgarten des Paulsengymnasiums in Berlin-Steglitz vorstellen. Das aber wurde schwierig an diesem Tag, an dem nur die Tapfersten daran dachten, dass in der Regel ja das Regenwasser spätestens auf der Haut abläuft. Doch rd. vierzig Unentwegte ließen sich nicht davon abhalten, sich zum Teil beschirmt die gut entwickelten Völker vorführen zu lassen, auch die seiner Schüler, die darauf warteten, den ersten Honig entnehmen zu können. Es ist dabei nicht aufgefallen, dass Emil mit seinem geschützten Moosteppich eine der besten Bienentränken der Stadt aufzuweisen hat. Die brauchen die Bienen in diesem Jahr nur selten. Und dennoch war es eine Freude, das gepflegte Eckchen des Schulgartens in der Obhut dieses geübten Imkers zu sehen zu dürfen.

Doch die Imkergemeinschaft wird warten müssen, sich an einem Regen-freien Tag die Details der Völkervermehrung und der Bienenhaltung einmal vorführen zu lassen. Die Vorfreude ist schon jetzt groß. So aber war viel Zeit, sich in gemütlicher Runde in der Mensa bei guter Verpflegung wieder einmal fachlich auszutauschen.

dR

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